Zwei Vertriebsprofis wechselten die Branche. Die Geschichte dahinter.
Wie es begann. Tom Spin hatte über zehn Jahre erfolgreich Drucksysteme verkauft. Gute Zahlen, solides Geschäft, zufriedene Kunden. Eine Branche, die er in- und auswendig kannte. Vielleicht zu gut. 2020 war er Anfang dreißig. Und ihn reizten neue Horizonte. Branchenmüdigkeit nennt man das wohl.
Gleichzeitig entwickelte sich der E-Mobilitätsmarkt rasant. Neue Fahrzeuge kamen auf den Markt, Technologie entwickelte sich in Monatszyklen, statt in Jahren. Doch wer baut in Deutschland Ladeinfrastruktur für Flottenbetreiber und Logistiker? Und zwar so, dass sie nicht nur technisch funktioniert, sondern sich bei hohen Stromkosten, begrenzten Netzkapazitäten und komplexer Förderlandschaft auch rechnet. Hier entstand ein Markt, der noch keine festen Strukturen hatte. Mit echten Problemen, die gelöst werden mussten. Ohne Standardlösungen, die man einfach kopieren konnte. Genau das Richtige für zwei Vertriebsprofis, die wussten, wie man komplexe Kundenprojekte strukturiert angeht. Lange sprachen Tom und Florian über Chancen und Risiken. Und es entwickelte sich eine Vision.
E-Mobilität und Drucksysteme haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Aber das Handwerk dahinter ist identisch: Kundenanforderungen verstehen, technische Lösungen entwickeln, die im Alltag funktionieren, und langfristige Partnerschaften aufbauen, die auf Vertrauen basieren. Diese Kompetenzen brachten beide mit. Also gründeten sie weEnergize und stiegen bewusst in einen Markt ein, in dem sie fachlich bei null anfingen, aber mit dem Rüstzeug, das es braucht, um erfolgreich zu sein.
Was die Branche ausmacht? Sie ist verdammt lebendig. Die Projekte sind komplex, weil jeder Kunde andere Voraussetzungen hat. Logistiker, die ihre Flotten elektrifizieren wollen, aber nicht wissen, ob das Stromnetz mitspielt. Bauingenieure, die Ladeinfrastruktur in neue Gebäude planen müssen und dabei tausend technische Details klären. Stadtwerke, die zwischen Förderprogrammen, Netzkapazitäten und politischen Vorgaben navigieren.
Kein Projekt gleicht dem anderen. Keine Blaupause, die einfach funktioniert. Genau das macht es interessant. Man lernt ständig, von den Partnern, von den Herausforderungen, von den Lösungen, die man zusammen entwickelt.
Tom und Florian sind überzeugt, dass der Branchen-Wechsel richtig war. Viele Projekte sind komplexer, als sie es sich anfangs vorgestellt haben. Manche Deals dauern länger. Manche Lösungen brauchen mehr Entwicklung. Aber genau das ist der Punkt. Sie bieten keine Standardprodukte, sie entwickeln mit ihren Kunden Ladeinfrastrukturen, die E-Mobilität von der Idee zur betrieblichen Realität macht. Ihre Vision ist, aus isolierten Ladepunkten ein vernetztes System zu machen. Mit eigener Software, die Ladeprozesse steuert, Energieflüsse optimiert und Kosten transparent macht. Mit Lösungen, die skalieren und wirtschaftlich funktionieren. Nicht als Theoretiker, sondern als Praktiker, die wissen, wie man Technik und Business zusammenbringt.
Was wir aufbauen. Nach mehreren Jahren am Markt arbeitet weEnergize heute deutlich effizienter und zielgerichteter als am Anfang. Die Lernkurve war steil, aber genau das zahlt sich jetzt aus. Das Unternehmen hat ein belastbares Lieferantennetzwerk aufgebaut. Partner, mit denen die Zusammenarbeit funktioniert, auch wenn mal nicht alles nach Plan läuft. Man wächst gemeinsam.
Team-intern greift alles ineinander: Vertrieb, Technik, Projektmanagement, Service. Wie eine gut eingespielte Maschine. Das ist die Basis, auf der weEnergize weiterbaut – mit dem Wissen, was funktioniert, und der Klarheit, wo es hingeht.

Tom Spin
Managing Director
Tom versteht Ladeinfrastruktur & Energiespeichersysteme nicht nur theoretisch. Mit über 15 Jahren Vertriebserfahrung und zahlreichen realisierten Projekten zeigt er, wie Depotladen & Energiemanagement zur wirtschaftlichen Grundlage für E-Mobilität werden. Egal ob kleine Flotte oder großer Fuhrpark.

Florian Möhring
Managing Director
Florian verfügt über mehr als 20 Jahre Vertriebserfahrung. Seit fünf Jahren entwickelt er in der E-Mobilität skalierbare Ladelösungen mit Speicherintegration & automatisierter Abrechnung. Parallel ist er Bereichsleiter bei der X-NRW GmbH, Bereich Produktionsdruck.